strekke på benene
das ist norwegisch und bedeutet in etwa "sich die beine vertreten".
das habe ich schon das ein oder andere mal wörtlich genommen und habe es in norwegens nationalparks gebührend zelebriert. 
die längste und härteste tour ging 200 km quer über die hardangervidda.
es folgten touren in der femundsmarka und grövelsjön,
sowie im rondane gebirge.
auf jeden fall erinnere ich mich an gewaltige landschaften,
viele nächte im zelt, einige lagefeuer, sehr viele mücken, harte isomatten
und auch einiges an regen.
oft gab es momente - und die kamen nicht erst nach vielen tagen,
sondern oft schon direkt nach dem tourstart - wo man sich dachte
"was machen wir hier eigentlich, warum sind wir nicht im süden,
an einem sandstrand mit warmem wasser und lassen es uns gut gehen"
doch irgendwie zieht es einen immer wieder zurück.
nach einem jahr sind alle quälereien und strapazen vergessen
und es sind nur noch die schönen erinnerungen übrig. 
und dann macht man es wieder ... und wieder ... und wieder.
- man nennt es sommerurlaub, doch es kann schon mal schneien.
eins ist aber klar:
national parks are dope.